Nachwuchs und Schach

Schachlernen und Schachspielen beeinflussen die geistige und charakterliche Entwicklung von jungen Menschen positiv. Theorie und Praxis zeigen, dass Heranwachsende über die Beschäftigung mit Schach auf spielerische Art und Weise zahlreiche Kompetenzen trainieren und verbessern:

  • Schach schult Logik, Entscheidungsfindung und Willenskraft.
  • Der Fokus auf das Spiel trainiert Konzentrationsfähigkeit und Lernbereitschaft.
  • Die Dynamik des Partieverlaufs lehrt flexible Reaktionsfähigkeit.
  • Die abwechslungsreichen Stellungsbilder fördern das Abstraktionsvermögen und das Denken in Räumen, Mustern und Analogien.
  • Schach schafft Raum für Phantasie und kreative Entfaltung.
  • Erfolge und Niederlagen im Spiel erhöhen das Selbstbewusstsein, die eigene Einschätzungsfähigkeit und die Motivation, eigene Schwächen zu analysieren und auszubessern.
  • Die eigene Objektivität wird gestärkt.
  • Über Schach können Spannungen und Aggressivität spielerisch abgebaut werden.
  • Schach betont die soziale Integration über Nationalitäten, Geschlechtszugehörigkeit, Altersgrenzen und Behinderungen hinweg.
  • Und das Wichtigste zum Schluss: Schach macht einfach Spass !

Gerade im heutigen, digitalen Zeitalter mit seinen reizüberflutenden Medien und Möglichkeiten ist Schach eine ausgleichende Beschäftigung, die Spiel, Spass, Kunst und Gehirnjogging in sich vereint.

Schach ist zudem ein Spiel ohne Grenzen. Enkelkinder können gegen Großeltern spielen, Mädchen gegen Jungen, weltweit gelten die gleichen Regeln, grenzüberschreitende Partien sind daher keine Besonderheit.

Weiterführende Links:
Studie zum Schulschach (Uni Trier 2007)
Präsentation “Schulschach contra Schulstress” (Zusammenfassung der Studie)
Focus-Artikel “Schach matt denn schlechten Noten” (2007)
Kasparow im Interview (FAZ 2011): Von Schach im Schulunterricht profitieren alle Fächer

 


Veröffentlicht am 20.06.2014 von Christoph Michalek