3. Frühjahrsopen Hofheim 2015

3. Frühjahrsopen Hofheim 2015

Vom 7. bis 11.4. fand in Hofheim am Taunus ein gut besetztes Turnier statt.

 

Artikel Hofheim 1

9 Runden; davon 4 Doppelrunden; bestritten die insg. 164 Teilnehmer.

 

Hofheim Artikel 2

Der Schachverein Matt Inn Dortmund wurde im C-Open durch Nenad Jelisavac, im B-Open durch unseres passives Mitglied Thorsten Hegener sowie im A-Open durch den Schreiber dieser Zeilen vertreten.

Nenad kann insg. mit seinem 7. Platz sowie 6 von 9 möglichen Punkten zufrieden sein.

Thorsten (3 aus 9) und ich(3 aus 8 mit einem Kampflosen Sieg) waren mit unserer Punkteausbeute nicht ganz so glücklich.

Um so mehr hat uns das Gesamtpaket “Hofheim am Taunus” gefallen.

Freundliche Vermieter, nette Schachfreunde, lecker Essen, tolle Altstadt,usw.

Ergo absolut empfehlenswert.

Sieger im A-Open wurde mit guten 7/9 letztendlich GM Alexandre Danin vom Bochumer Schachverein 02 vor GM Epischin, GM Pap und FM Sorm (alle mit 6,5/9 Punkten).

Im B-Open gewann Eduard Schwarz , im C-Open ging als erster Daniel Schwarz durchs Ziel.

 

Abschliessend noch die “schachliche” Betrachtung des Autors.

In der ersten Runde bekam ich es gleich mit einem FM zu tun.

Ein Bauernopfer brachte mir nicht das erhoffte Spiel, sondern eher eine schlechte Stellung und letztendlich verdient eine “0″.

In Runde 2 konnte ich aufgrund Dauerschach nach interessantem Partieverlauf immerhin einen Teilerfolg nach knapp 4 1/2 Stunden verbuchen.

Dann kam Runde 3. Mein Gegner präsentierte mir im Nimzo-Inder eine recht scharfe Variante, die mir einen Isolani, eine leicht schlechtere Stellung und eines dünnes Zeitpolster einbrachte. Spannend wurde es dann im Zug 25 wo es zu folgender Stellung kam:

 

Ich hatte zu diesem Zeitpunkt noch ca. 21/22 Minuten auf der Uhr und investierte hier nochmal richtig Zeit. Die Uhr zeigte hier noch 8 Minuten plus x an. Dann entschied ich mich für Sc4 (?). Besser ist vermutlich direkt Sd7 oder d4. Aber warum zog ich Sc4? Falls Weiß auf d5 schlägt, plante ich Te2: nebst Ld3 und Doppelangriff auf f1 und c4. Jawoll!! Aber was ich nicht mehr gesehen hatte, war der einfache Turmzug nach d4. Autsch. Das sah ich allerdings erst nach Sc4. Aber nun kommts…. Weiß sollte hier aber trotzdem nicht auf d5 schlagen. Aber warum? Nun Schwarz spielt einfach Sd2 ! und Weiß kann aufgeben. Weder mein Gegner noch ich hatten diesen Zug auf der Rechnung. Ergebnis nach weiteren rd. 20 Zügen 1-0. Im weiteren Turnierverlauf erzielte ich noch drei Remis und 2 weitere Nullen. Letztendlich magere 2 Punkte bei besserer Gegnerschaft. Fazit: Dont worry be happy.
In diesem Sinne…
Martin Schmitz

 

Artikel Hofheim 3
(Die Fotos zeigen einige Eindrücke vom Turnier sowie einen geselligen Abend mit GM Misa Pap, der am Ende Platz 3 im A-Open erreichen konnte.)